16
Apr
2009

Frühling

Der Frühling hat Einzug gehalten, pünktlich zu Ostern. Der Frühling ist geblieben, aber Ostern ist vorbei. Ein kurzer, aber heftiger Siegeszug der ovalen Form. Und alle Hühner, die ich gesehen habe, waren völlig fertig. Da hatte der Hase gut Lachen.

Die ersten drei Wochen der Teilselbstständigkeit habe ich also hinter mich gebracht! Ein wenig mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens sind auch nicht schlecht. Und wenn die Tastatur kalt bleibt, dann fehlt auch die Gelegenheit zum Bloggen. Mal schauen wie sich das einspielt, vielleicht reduziert es sich ja auf einen monatlichen Eintrag.
Frei nach dem - neulich gelesenen - Motto: das Leben ist lang! Mit einem Computer kommt es einem nur kurz vor!

Weiter im Text. War was in den 4 Wochen seit dem letzten Eintrag?
Hätten die Staaten - also u.a. wir - das Geld, was für die Rettung der maroden Banken rausgehauen wurde in gesellschaftlich relevante Projekte investiert, hätte aus unserer Gesellschaft eine richtig lebenswerte werden können.
Aber so lassen wir die Menschen lieber Amok laufen, dann können wir uns so schön empören und froh sein, dass wir verschont wurden.
Und während wir noch darüber nachdenken, wie das mit den Waffen in privater Hand weitergehen soll, sind die Manager millionenschwer abgefunden und haben neue Positionen eingenommen - aber leider nicht angenommen. Und weiter geht's im "alten" Trott - der Staat spart sich an uns ab, um für die nächsten Fehler derer genug Geld in der Hinterhand zu haben.

Was sonst noch?
Eine der schönsten Halbzeiten des Fußballs, die mir unter die Augen gekommen sind, war die erste Halbzeit Barcelona ÷ Bayern. Grandioser, federleichter Fußball, Pässe von butterweich bis messerscharf und keiner fehl, Ballannahme und -behandlung auf allen Positionen fehlerfrei und vom feinsten.
Deshalb schaut man Fußball, es sei denn, man ist Fan. Denn der Fan will vom Grundsatz eher leiden, durchsetzt mit ein paar Glücksgefühlen.

Nun denn, soll's gewesen sein für heute. Warten wir auf die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird und uns ablenken soll. Ich will die Natur ja nicht anarschen, aber das Erdbeben in Italien, was den vielen Obdachlosen zum Campingurlaub verhilft, passt ins Bild!

Was nützt einem die Gesundheit, wenn man ansonsten ein Idiot ist?
Theodor Adorno

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